UWG Fraktion unterstützt Lankreiskonzept zu Migration und Integration

Laut Landkreis Osnabrück hat etwa jede vierte Person im Landkreis Osnabrück einen Migrationshintergrund.Bei einer Gesamtbevölkerung von knapp 360.000 Personen im Landkreis Osnabrück entspricht dies fast 90.000 Menschen, die entweder selbst oder von denen mindestens ein Elternteil ohne deutsche Staatsangehörigkeit geboren wurden. Des weiteren betont der Landkreis, dass die Zuwanderung von Ausländerinnen und Ausländern eine der wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Jahres ist und auch perspektivisch eine hohe Relevanz haben wird. Die Zahl der im Landkreis Osnabrück lebenden Ausländer*innen ist seit dem Jahr 2014 um mehr als ein Drittel gestiegen, von etwa knapp 21.000 auf rund 29.000 Personen (Landkreis Osnabrück, Fachdienst Ordnung).

Aus Sicht der UWG Fraktion hat sich der Landkreis mit seinem, in einem breit aufgestellten Verfahren, entwickelten Konzept gut aufgestellt. Das Konzept besteht aus den 8 Bereichen, Ankommen und Aufenthalt, Leben und Wohnen, Sprache, Bildung, Arbeit und Ausbildung, Gesundheit, Integration und Teilhabe und aktive Zivilgesellschaft. Für alle diese Teilbereiche wurden Programme entwickelt und in Arbeitskreisen unter Einbezug der Politik entwickelt.

Die während der Kreistagssitzung von der AfD Fraktion getätigten Aussagen die lediglich darauf hinausliefen dieses Programm nicht umzusetzen und keine Alternativen vorsahen kritisierte der UWG Fraktionsvorsitzende Sebastian Gottlöber scharf. Laut Gottlöber zeige die AfD Fraktion nun wieder ihr wahres Gesicht:“keine Mitarbeit in Ausschüssen, keine inhaltlichen Anmerkungen zum Haushalt, aber sobald das Thema Integration auf dem Plan steht wieder Kritik an der bundesdeutschen Flüchtlingspolitik äußern die wir hier auf Landkreisebene nicht beeinflussen können. Hier auf der operativen Kreisebene arbeiten wir gerne für und nicht gegen Menschen.“

Das aktuelle Interview des Fachbereichsleiters Winfried Wilkens finden Sie hier:

Kreisrat erläutert Integrationskonzept „Das Leben im Kreis Osnabrück ist richtig bunt geworden“

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