Klimaschutz: Gute Nachrichten zum Venner Moor

Weil Moore zu den wichtigsten Ökosystemen im Kampf gegen den Klimawandel gehören, steht dieses Thema schon seit einigen Jahren auf der Agenda der UWG-Kreistagsfraktion ganz weit oben. Die Wiedervernässungsarbeiten im Venner Moor sind in vollem Gange – und jetzt ist weitere Unterstützung in Sicht.

„Die bundesweit aktive Heinz-Sielmann-Stiftung erwägt, eigene Flächen im Bereich des Großen Moores Campemoors zu übernehmen und dauerhaft für den Natur- und Klimaschutz zu pflegen“, teilte der Landkreis in einer Pressemitteilung mit (siehe unten).

Zusammenarbeit: Termin im Venner Moor mit Thomas Könnecker (Landkreis Osnabrück), Jochen Paleit (Sielmann-Stiftung), Landrätin Anna Kebschull, Matthias Schreiber (Umweltforum) und Heiko Schumacher (Sielmann-Stiftung).

Moore machen etwa 10 % des CO2- Ausstoßes in Niedersachsen aus.

Bei entwässerten Mooren kehrt sich der Klimavorteil von Mooren ins Gegenteil um: Statt CO2 zu speichern, werden große Mengen CO2 und andere Treibhausgase freigesetzt – was die Erderwärmung befördert. In Niedersachsen machen entwässerte Moore etwa 10 % des CO2-Ausstoßes aus.

„Neue Perspektiven“,

Die Wiedervernässung des Venner Moores ist bereits ein gemeinsames Projekt der Landkreise Osnabrück und Vechta. „Ein Engagement der Heinz-Sielmann-Stiftung würde neue Perspektiven für die langfristige Entwicklung des Moorkomplexes eröffnen“, so der Landkreis

Man schaue sich sehr genau an, welche Flächen für eine Zusammenarbeit besonders geeignet sind. Dabei gehe es nicht allein um den Erwerb von Grundstücken, sondern um eine möglichst gute fachliche Entwicklung des gesamten Moorkomplexes“, so Landrätin Anna Kebschull.

Quelle: www.landkreis-osnabrueck.de/presse/pressestelle/pressemeldungen/65526-landkreis-und-heinz-sielmann-stiftung-gemeinsam-fuer-das