Kreistag: Die letzte Sitzung vor den Wahlen

Auch per Livestream: Die letzte Kreistagssitzung vor den Wahlen findet am 29. Juni in der Aula des Artland Gymnasiums Quakenbrück statt. Die Gruppe SPD/UWG und die Grünen fordern in einem Antrag die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der IGS Bramsche: Das ist einer der insgesamt 30 Tagesordnungspunkte. 

Die IGS Bramsche plant den Aufbau einer eigenen gymnasialen Oberstufe – wenn es denn grünes Licht dafür gibt. Der Landkreis legt dazu ein langes Papier mit einer Fülle von Zahlen (Anzahl Schülerinnen und Schüler, Bevölkerungsentwicklung usw.) vor. Quelle und ©: https://kis.lkos.de/bi/to010_r.asp?SILFDNR=1540

SPD/UWG und Grüne: Antrag zu einer gymnasialen Oberstufe an der IGS Bramsche.

In den letzten Jahren hat sich der Kreistag schon mehrfach mit dem Thema gymnasiale Oberstufe an der IGS Bramsche befasst. Auf der Tagesordnung der anstehenden Sitzung steht nun ein gemeinsamer Antrag der Gruppe SPD/UWG und der Grünen. Die ersten Sätze dieses Antrags lauten:

– „Der Landkreis Osnabrück beantragt beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) eine Gymnasiale Oberstufe an der IGS Bramsche zum nächstmöglichen Zeitpunkt, möglichst aber zum Schuljahr 2027/2028.

– Die Kreisverwaltung und bestenfalls auch das RLSB unterstützt und begleitet die IGS Bramsche und das Greselius-Gymnasium in Bramsche bei dem Vorhaben, eine Kooperation der beiden Oberstufen herbeizuführen, damit ein verbessertes Angebot für alle Schülerinnen und Schüler in Bramsche sichergestellt werden kann.“

            Zeit und Ort: Die nächste Kreistagssitzung findet am Montag, 29. Juni 2026, um 15 Uhr statt.

Ort: Aula Artland Gymnasium Quakenbrück, Am Deich 20, 49610 Quakenbrück.

Livestream: https://www.youtube.com/@lkosnabrueck/streams. Tagesordnung unter: Bürgerinformationssystem (https://kis.lkos.de/bi/to010_r.asp?SILFDNR=1540).

SPD/UWG-Antrag: Mindestens 1 Integrative Gruppe (I-Gruppe) pro Kita.

Ebenfalls auf der Tagesordnung: Ein SPD/UWG-Antrag zur Inklusion. Dessen erster Satz lautet:

– „Die Kreisverwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit den Kommunen sowie den Trägern von Kindertagesstätten ein Konzept zu erarbeiten, mit dem Ziel, dass jede Kindertageseinrichtung mindestens über eine Integrative Gruppe (I-Gruppe) verfügt.“

Das Konzept soll zudem aufzeigen, „wie inklusive Betreuung im Sinne der Teilhabe aller Kinder wohnortnah gestärkt und gleichzeitig die pädagogischen Fachkräfte entlastet werden können“.

Die 5-köpfige UWG-Kreistags-Fraktion. Von links: Detert Brummer-Bange, Kay Wittefeld, Erwin Schröder, Sebastian Gottlöber und Lars Büttner. Quelle und ©: uwg

UWG-Forderung: In Schulen des Landkreises tagen. Und bald wird gewählt.

Kreistagssitzung in der Aula des Artland Gymnasiums: Auch mal in Schulen tagen, forderte die UWG bereits im letzten Jahr. So sagte Detert Brummer-Bange, der Vorsitzende der UWG-Kreistagsfraktion, im Oktober: „Als Sitzungsorte für den Kreistag können z.B. auch Schulen des Landkreises in Frage kommen. Damit würde an die junge Generation das Signal ausgesendet: Die Politik kommt zu Euch und ihr seid herzlich eingeladen, die Sitzung vor Ort zu verfolgen. Gerade in diesen Zeiten, in denen mehr denn je um Wertschätzung und Unterstützung für unsere Demokratie gerungen werden muss, ist es geboten, dass die Politik zu den Bürgerinnen und Bürgern kommt: Per Livestream – und durch die Wahl der jeweiligen Sitzungsorte.“

In Kürze steht am 13. September mit den Kommunalwahlen wieder ein wichtiger demokratischer Akt an. Dann entscheiden die Bürgerinnen und Bürger u.a. über die zukünftige Machtverteilung in den Gemeinde- und Stadträten sowie im Kreistag.

Am 13. September wird in Niedersachsen und damit auch im Landkreis Osnabrück gewählt. Die Bürgerinnen und Bürgerinnen entscheiden dann über neue Gemeinde- bzw. Stadträte, den nächsten Kreistag, die hauptamtlichen Bürgermeister/innen sowie den nächsten Landrat/Landrätin. Screenshot Quelle und ©: https://sgbsb.de/politik/wahlen/

Kreistagsentscheid zum Kreiswahlleiter.

Nach der Vorlage der Verwaltung soll Kreisrat Malte Stakowski zum Kreiswahlleiter gewählt werden. Der Beschlussvorschlag dazu lautet:

– „Herr Kreisrat Malte Stakowski wird mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 für die Kreiswahl 2026 und die damit verbundene Kommunalwahlperiode 2026-2031 sowie die Direktwahl der Landrätin oder des Landrats am 13. September 2026 sowie eine mögliche Stichwahl am 27. September 2026 zum Kreiswahlleiter berufen.“

Quelle:

1 https://www.artland-gymnasium.de/wordpress/wp-content/uploads/2022/01/Info-Oberstufe-AGQ-fuer-Jg-11-Abitur-2024.pdf