Hochschule für Medizin: Es geht voran

Dass in Osnabrück ein Medizinstudiengang eingerichtet werden soll, kommentierte die UWG-Kreistagsfraktion im Juni letzten Jahres mit den Worten, das sei, „ein Meilenstein innovativer Politik“. Das Thema Ärztemangel beschäftigt die UWG-Fraktion und den Kreistag schon lange. Zum Medizinstudiengang gibt es jetzt die gute Nachricht, dass es vorangeht.

Die Initiierungsphase läuft.

„Stadt und Landkreis Osnabrück haben die Grundlagen für den Aufbau der Hochschule für Medizin Osnabrück (HMO) gelegt. „In der aktuellen Initiierungsphase werden das Studiengangkonzept, die erforderlichen Hochschulstrukturen sowie die Basis für das spätere Zulassungsverfahren erarbeitet“, teilte der Landkreis in einer Pressemitteilung mit. Jan Lukaßen verantwortet seit Anfang des Jahres als Projektmanager die Koordination des Gesamtprojekts.

Von links: Projektmanager Jan Lukaßen, Landrätin Anna Kebschull, Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. Quelle und ©: Landkreis Osnabrück, Foto Swaantje Hehmann.

Insbesondere die hausärztliche Versorgung sichern.

Viele Hausärzte werden in unserer Region in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehen. Aus eigener Erfahrung wissen viele Bürger und Bürgerinnen zudem, dass man oft lange auf einen Facharzttermin warten muss.

Es müssen mehr Ärztinnen und Ärzte ein Studium aufnehmen können, um dem Mangel entgegenzuwirken. Bei der HMO liegt der Focus dabei sowohl auf dem stationären als auch dem ambulanten Bereich, insbesondere auf der hausärztlichen Versorgung“.